Wenn der amtierende Bierkönig Tobi einlädt, dann lässt sich der Verein nicht zweimal bitten: Zahlreiche Herren folgten seinem Ruf und versammelten sich auf dem Hof von Jan‑Peter, stilecht unter dem Schleppdach, In de Krümm 5. Schon am frühen Nachmittag war klar: Das wird einer der heißesten Tage des Jahres. Beste Voraussetzungen also für einen Wettkampf, bei dem Geschick, Humor und ein kühles Getränk gleichermaßen gefragt sind.
Die 20‑Euro‑Umlage verwandelte sich in ein reichhaltiges Buffet aus verschiedenen Würstchen, Salaten und frischen Brötchen sowie eine reichhaltige Getränkeauswahl. Grillmeister REWE‑Jürgen zeigte einmal mehr, dass er Würste in Perfektion bräunen kann, manche behaupten sogar, er habe die Grillzange so präzise, souverän und mit einem Hauch Show geführt, wie andere ihr Nerf‑Gewehr. Bierkönig Tobi erschien mit seinen Adjutanten Jan‑Peter und Matze, während Gerald und Daniel als Orga‑Team die Spiele vorbereiteten. Auch die Ehrenriege ließ sich nicht lumpen: Manni, Mann der ersten Stunde und Ehrenvorsitzender, sowie weitere verdiente Mitglieder waren selbstverständlich auch mit dabei.
Für einen reibungslosen Ablauf musste sich jeder merken, wer vor ihm an der Reihe war, eine Herausforderung, die für manche bereits als inoffizielle Zusatzdisziplin durchging. Die eigentlichen Spiele verlangten dann volle Konzentration: Vereinslogos erkennen, Taubenwerfen – selbstverständlich nur auf eine Scheibe –, Nerf‑Gewehrschießen auf eine Pyramide aus Plastikbechern sowie Tomahawk-Werfen, das sich als erstaunlich beliebt und ebenso erstaunlich ungefährlich erwies.
Die Spannung stieg, als die Auswertung näher rückte. Gerald verlas die Ergebnisse mit einem Augenzwinkern: den vierten Platz belegte Kedde, den dritten Frank, den zweiten Philipp und den ersten Platz sicherte sich Till, der damit neuer Bierkönig 2026/27 wurde, unterstützt von seinen Adjutanten Tjorge und Philipp. Zwischen Till und Philipp lag dabei nur ein einziger Punkt – ein Ergebnis, das selbst bei Olympia für hochgezogene Augenbrauen gesorgt hätte.
Vor dem Schleppdach ließ Kommandeur Jürgen alle Teilnehmer antreten, während Tobi mit seinen Adjutanten im Präsentiermarsch die Front abschreiten durfte, ein Moment, der so feierlich war, dass sogar die Würstchen kurz innehielten. Mit einem dreifachen kräftigen „Gut Schuss“ bedankten sich die Herren beim Gastgeber. Anschließend übergab das scheidende Bierkönigsteam die Ketten und die Verantwortung für die Bewirtung an das neue Team, ein symbolischer Akt, der fast so bedeutsam wirkte wie die Übergabe der olympischen Fackel, nur mit mehr Bier und weniger Sicherheitsvorkehrungen.
Schließlich entließ Kommandeur Jürgen die fröhliche Runde in einen warmen, langen Abend, der sicher noch viele Geschichten hervorbrachte von denen einige vermutlich erst in ein paar Jahren erzählt werden, wenn Gras über die Sache gewachsen ist und sich niemand mehr genau erinnert, wer eigentlich angefangen hatte.
Schützenkönig Rainer Schaefer lud zum Familientag ein, bei dem die Herren vorweg mit einer Vatertagstour samt Bollerwagen durch die Fischbeker Heide starteten. Anschließend trafen sich Wandergruppe sowie zahlreiche Familien- und Vereinsmitglieder in der Gaststätte „Am Falkenberg“ zu einem geselligen Nachmittag mit Grillbuffet und vielen Gesprächen.
Zum traditionellen Familientag am Vatertag hatte Schützenkönig Rainer Schaefer die Mitglieder des Schützenvereins Neugraben-Scheideholz eingeladen. Eine große Anzahl an Herren traf sich bereits um 10:00 Uhr an der Schutzhütte zur gemeinsamen Vatertagstour durch die Fischbeker Heide.
Bevor die Wanderung startete, sorgten kleine Spiele wie das Kegeln auf Holzklötze und das Werfen von Schuhen in einen Eimer für viele Lacher und beste Stimmung. Zur Stärkung gab es Fladenbrot, Mettwurst, Käsewürfel sowie gekühlte Getränke von Cola und Fanta bis hin zu Bier und Korn.
Anschließend machte sich die Gruppe auf den rund 4,5 Kilometer langen Weg entlang des Fischbeker Heidewegs und des Archäologischen Wanderpfads in der Fischbeker Heide bis zur Bushaltestelle Waldfrieden und weiter zur Gaststätte „Am Falkenberg“.
Dort traf die Wandergruppe gegen 13:00 Uhr mit vielen Familien- und Vereinsmitgliedern zusammen. Gemeinsam genossen alle ein reichhaltiges Grillbuffet mit verschiedenen Sorten Grillfleisch und Würstchen.
In gemütlicher Runde wurden zahlreiche Erinnerungen an frühere Familientage ausgetauscht und zugleich die Vorfreude auf das kommende Schützenfest im August geweckt.
Kurz vor dem Ende der Veranstaltung bedankte sich der 1. Vorsitzende Frank Schwarz beim Schützenkönig, seiner Familie, den Adjutantenpaaren sowie bei Wirtin Martina Andreas für den gelungenen und stimmungsvollen Tag. Mit einem dreifach kräftigen „Gut Schuß“ klang der Familientag aus.
Der Schützenverein Neugraben-Scheideholz ist weit über den Stadtteil hinaus für sein traditionsreiches und einladendes Schützenfest am zweiten Wochenende im August bekannt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, das Schützenheim in Neugraben zu besuchen.
Weitere Informationen zum Vereinsleben gibt es unter www.svneugraben-scheideholz.de. Telefonische Auskünfte erteilt der 1. Vorsitzende Frank Schwarz unter 0179 / 3981101.
Beim diesjährigen Treffen der ehemaligen Majestäten im Schützenheim Neugraben wurde bereits zum zweiten Mal der Titel „Bester der ehemaligen Königinnen und Könige“ ausgeschossen. In geselliger Atmosphäre, geprägt von Tradition, Gemeinschaft und guter Stimmung, setzte sich André Siebert durch und sicherte sich neben dem Holzvogel auch den Wanderpokal und einen besonderen Wanderorden.
Am Sonntag, den 19. April 2026, folgten zahlreiche ehemalige Schützenkönige und -vizekönige sowie Damenköniginnen und Damenvizeköniginnen der Einladung ins festlich geschmückte Schützenheim. Die Organisation lag in den Händen von Michael Maak und Nicole Kegel-Behr, die die Gäste herzlich begrüßten.
Bereits vor 10 Uhr füllte sich das Schützenheim mit gut gelaunten Gästen. Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet der Familie Agas ließ keine Wünsche offen: Rührei, Bacon, verschiedener Käse- und Wurstaufschnitt, süße Sachen sowie Kaffee und weitere Köstlichkeiten boten den perfekten Start in den Tag.
Gegen 11 Uhr begann der sportliche Höhepunkt: das Schießen auf den von Norbert Ranft gefertigten Holzvogel. Den ersten Schuss gab der Vogelbauer selbst ab. Nach insgesamt 90 Minuten und 145 Schüssen fiel schließlich der Vogel und mit ihm stand der Sieger fest: André Siebert bewies Treffsicherheit und wurde unter großem Applaus zum „Besten der ehemaligen Majestäten“ 2026 gekürt.
In einem feierlichen Moment übernahm Michael Maak die Proklamation und überreichte André Siebert den Holzvogel, den Wanderpokal sowie den Wanderorden. Anschließend versammelten sich alle Teilnehmenden für ein gemeinsames Erinnerungsfoto vor dem Schützenheim.
Der Tag klang bei Kaffee und einer beeindruckenden Auswahl an selbst gebackenen Kuchen und Torten aus, für die die Schützendamen viel Lob erhielten. In geselliger Runde wurde noch lange erzählt, gelacht und in Erinnerungen geschwelgt.
Besonders gewürdigt wurde auch das Engagement des neuen Titelträgers. André Siebert ist seit Jahren ein aktives Vorstandsmitglied und hat bereits mehrere Königswürden errungen. Darüber hinaus unterstützt er den Verein in vielen Bereichen und stand zahlreichen Majestäten als Adjutant zur Seite.
Für einen weiteren bewegenden Moment sorgte die Ehrung von Günter Richter, der seit über 50 Jahren Mitglied im Schützenverein Neugraben-Scheideholz ist. Da ihm seine Auszeichnung bislang nicht überreicht worden war, holte der 1. Vorsitzende Frank Schwarz diese kurzerhand nach und übergab ihm im Kreis der ehemaligen Majestäten die entsprechende Nadel samt Urkunde.
Spontan kündigte Ehrenmitglied Alfred Leye an, dem Verein für das neue Format „Bester der ehemaligen Majestäten“ eine Erinnerungstafel zu stiften. Mit deren Anfertigung betraut er Norbert Ranft.
Mit einem dreifachen „Gut Schuss!“ endete ein rundum gelungener Tag, der einmal mehr zeigte, wie lebendig und verbindend das Vereinsleben im Schützenverein Neugraben-Scheideholz ist.
Insgesamt 17 Schützenschwestern und Schützenbrüder, darunter mehrere ehemalige Kreiskönige fanden sich im Schützenheim Neugraben ein, um gemeinsam einen geselligen Nachmittag zu verbringen und dabei den „Besten der Kreiskönige“ auszuschießen.
Geschossen wurde auf dem Luftgewehr-Schießstand, wobei krankheitsbedingt mehrere angemeldete ehemalige Kreiskönige aufgrund der aktuellen Erkältungswelle absagen mussten. Für einen reibungslosen Ablauf sorgten die Standaufsichten Gerd Wittleben und Nicole Kegel-Behr.
Präsidentin Martina Wiechers begrüßte die anwesenden Schützen aus den Vereinen Harburg-Altstadt, Marmstorf, Neuland und Neugraben-Scheideholz herzlich. Anschließend begann der Wettkampf: Jeweils zwei Durchgänge mit je zwei Schützen gingen auf den Stand und absolvierten 10 Schuss stehend aufgelegt.
Am Ende setzte sich erneut Michael Röse gegen Alfred Dreyer, Jürgen Tscherny sowie Remon Krich durch und sicherte sich damit den Titel „Bester der Kreiskönige 2026/27“. Damit bewies „Michi“ einmal mehr seine Treffsicherheit und wurde seinem Ruf als Wiederholungstäter gerecht. Begleitet wurde er von seinen Adjutanten Nicole Kegel-Behr, Brigitte Bartholomae, Gerd Wittleben und André Siebert sowie vom 1. Vorsitzenden Frank Schwarz.
Nach der Proklamation des neuen Besten der Kreiskönige ging es zum gemütlichen Teil des Abends über. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt: Auf dem Speiseplan standen Chili con Carne sowie ein Nudelgericht mit Putengeschnetzeltem in Sahnesauce.
Im Anschluss gratulierten alle Anwesenden dem Sieger mit einem dreifachen, kräftigen „Gut Schuss!“. Gut gestärkt und nach einer Runde, spendiert vom neuen Besten der Kreiskönige 2026/27 wurden zahlreiche Anekdoten aus dem Schützenleben ausgetauscht, insbesondere vom Kreis- und Landeskönigsschießen. Dabei kam auch ein besonderes Ereignis zur Sprache: Der beste Schuss, der jemals beim Kreiskönigsschießen erzielt wurde, ein Teiler von 5, geschossen von Ramond Krich im Jahr 2008.
Mit dem Ausblick auf das nächste Wiedersehen, beim 70. Geburtstag des Schützenvereins Harburg-Altstadt in der kommenden Woche verabschiedeten sich schließlich alle gut gelaunt und traten den Heimweg an.
Luftgewehr, Kleinkaliber, Pistole, LTS (Laserschießen) oder doch lieber mit Musikinstrumenten.
Alle Informationen zum Training im Schützenverein Neugraben-Scheideholz.
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